Was ist SEA: Search Engine Advertising

Unter SEA oder Search Engine Advertising versteht man bezahlte Suchmaschinenwerbung auf PPC Basis. Definierbare Keywords können individuell eingebucht, mit einem kurzen Anzeigentext und einem entsprechenden Link ergänzt werden. Der User sieht nach Eingabe eines der zuvor definierten Keywords den entsprechenden Anzeigentext und gelangt durch einen Klick auf die verlinkte Webseite. Die Abrechnung erfolgt anschließend an Hand des Keyword CPCs, [Cost-per-Click] welcher sich auf Basis der Mitbewerberdichte - wie viele buchen auch auf das gleiche Keyword - individuell errechnet. Man bezahlt schlussendlich nur für tatsächliche Klicks, also konkreten Traffic. Bekanntestes PPC-Programm ist Google Adwords vom gleichnamigen Suchmaschinenriesen.  Eine PPC / Adwords Kampagne kann innerhalb von Minuten umgesetzt und zudem sehr granular gesteuert werden, was zu einer enormen Verbreitung und Milliarden Erträgen für die Suchmaschinen geführt hat.



Unterschied zwischen SEM, SEA und SEO:

In Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren leider eine kleine aber feine Fehlinterpretation der Definitionen integriert. Oft spricht man von SEM, meint aber eigentlich SEA. Search Engine Marketing [SEM] ist aber laut eigentlicher Definition der Oberbegriff für die beiden Unterdisziplinen SEA und SEO. Dies führt leider oft zu doch relativ schwerwiegenden Verwechslungen, beispielsweise wenn in einem Briefing-Dokument, vom Kunden SEM gefordert ist, sich aber später rausstellt, dass 80% der Präsentation hinfällig sind, da man für SEO schon einen Spezialisten hat oder man eine Stelle als SEM Spezialisten ausschreibt und sich später wundert warum sich so viele SEOs bewerben.

Der Unterscheid zwischen SEM und SEA liegt schlichtweg darin, dass SEA, gleichberechtigt mit SEO, lediglich ein Teilbereich des Suchmaschinenmarketings [SEM] ist.

Unterscheidung SEM, SEA und SEO

Unterscheidung SEM, SEA und SEO


Aktuelle Beiträge aus meinem Blog zum Thema SEA: 

Blog

Subtiler Schmerz ist der schlimmste. Der stete Tropfen höhlt den Stein. Und jeder noch so kleine Nadelstich, kann in seiner Gesamtheit dennoch schmerzhaft sein. Aufgestauter Frust, durch jahrelanges runterschlucken und nicht-verbessern-dürfen, da meist direktes Abhängigkeitsverhältnis, hat mich mürbe gemacht.  Also bitte! Liebe Online-Marketer, Web 2.0 - Hipster und Online Evangelists, macht eure Hausaufgaben und lernt euch klar zu artikulieren! SEM ist SEM und nicht SEA oder Google Adwords!

 Wie bereits im vergangen Jahr, hat "Aufgesang", in Kooperation mit Searchmetrics, auch in diesem Jahr,  eine interessante Studie zum Thema "SEO, SEA & Social Media für Online-Shops herausgegeben.

Untersucht wurde hierbei, welchen Stellenwert die diversen Search-Kanäle sowie Social Media auf den Gesamt-Traffic ausgewählter Online-Shops hat. Besonders interessant hierbei ist eine gesonderte Aufschlüsselung hinsichtlich bestimmter Branchen.

Unter der Klammer “The Full Value of Mobile” hat Google eine Webseite  ins Leben gerufen, auf der die Möglichkeiten von Smartphone & Co. zur Neukundengewinnung beleuchtet werden. Google erklärt dies anhand eines schicken Videos mit fünf Themenpunkten und einem davon abgeleiteten “Rechners”, mit dessen Hilfe man den Wert seiner “Mobilen Aktivitäten” analysieren kann.

Das ganze klingt natürlich nach Eigenwerbung – was es auch ist – hat aber dennoch einen Nutzen, da man sich die Mühe gemacht hat, die einzelnen Userjourneys einmal plastisch und damit greifbar aufzuzeigen.

Den meisten Werbetreibenden ist es bestimmt schon aufgefallen - dieses kleine Fenster in der Adwords-Benutzeroberfläche, das einen schon seit geraumer Zeit dazu nötigt endlich auf die neuen "Erweiterten Kampagnen" umzustellen. 

Selbst für diejenigen, die es bisher geschafft haben dem subtilen Druck stand-zuhalten und den Hinweis stets ignoriert haben, wird es jetzt langsam Zeit sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Am 22. Juli ist Stichtag. Wer bis dahin seine Adwords Kampagnen nicht selbst umgestellt bekommt "aktive" Unterstützung von Google höchstpersönlich. Konkret: Entweder stellt man bis dahin seine Kampagnen selbst um und behält die Kontrolle oder Google ist so frei, es für einen zu übernehmen.